Bild-Zeitung – Kampagne gegen die SPD

23 Feb
Momentmal / Pixabay

Die BILD-Zeitung liebt es, die Sau durchs Dorf zu treiben. Es gehört zum Standardrepertoire der BILD. So auch der aktuelle Versuch, der SPD eine Schmutzkampagne nachzusagen, die keine ist. Lanciert durch das Titanic-Magazin, werden von der BILD Fakes und Gerüchte mit Kusshand aufgenommen, um es den noch nicht ins Bild gesetzten Lesern und Leserinnen zum Fraß vorzuwerfen.

Der Fake, dem die BILD Glauben schenkte, ohne nach journalistischen Maßstäben ernsthaft zu prüfen:

-------- Weitergeleitete Nachricht --------
Betreff:        Re: Your Campaign
Datum:  Fri, 09 Feb 2018 03:31:00 -0500
Von:    j3445 <j3445@protonmail.com>
Antwort an:     j3445 <j3445@protonmail.com>
An:     Kevin Kühnert <kevin.kuehnert@jusos.de>
Looking forward
-------- Original Message --------
On 8 февраля 2018 г. 7:49 дня, Kevin Kühnert <kevin.kuehnert@jusos.de>
wrote:
> Hi Juri,
>
> sounds good! I’ll collect the data for the Facebook audience and send 
> all the information to you soon, so you can launch the campaign 
> immediately. As long as it looks like the Jusos paid for the ads, I’m 
> not worried.
>
> Kev
>
> Am 08.02.2018 um 15:01 schrieb j3445:
>> I would design the campaign to primarily address the older members of 
>> the party. For this it would be useful if you or J could still 
>> provide me with appropriate data material. We've already roughly 
>> calculated the campaign and expect to pay around 4,000 to 5,000 
>> euros, including the social bots. Do not worry, we'll pay from 
>> Frankfurt. The payment will not be traceable.
>>
>> -------- Original Message --------
>> On 8 февраля 2018 г. 3:41 дня, Kevin Kühnert 
>> <kevin.kuehnert@jusos.de> wrote:
>>
>>> Thanks for the information, very interesting. I’m opposed to going 
>>> directly against Martin’s twitter account which would be just "too 
>>> much".
>>> But in the light of yesterday’s decisions (coalition agreement) I 
>>> think a targeted advertising campaign on Facebook would be 
>>> appreciated by the Nogroko-Movement. How much money would you invest 
>>> in these ads (ball park)? As for social bots: We could indeed use a 
>>> mighty push for the #nogroko-hashtag on Twitter.
>>>
>>> Kev
>>>
>>> Am 07.02.2018 um 19:30 schrieb j3445:
>>>> I would advise against meeting in person, but I will be in Hamburg 
>>>> in 2 weeks (02/22-24) if you still want to meet. Until then, I 
>>>> still have a lot of work here in St. Petersburg. Basically, we can 
>>>> offer you everything: An opinion campaign with bots against Schulz, 
>>>> social bots on Twitter and Facebook or even a targeted Facebook 
>>>> advertising campaign. Only condition: you stay with your line until 
>>>> March.
>>>>
>>>> Juri
>>>>
>>>> -------- Original Message --------
>>>> On 7 февраля 2018 г. 6:34 дня, Kevin Kühnert 
>>>> <kevin.kuehnert@jusos.de> wrote:
>>>>
>>>>> Dear Juri,
>>>>>
>>>>> perfect, that’s a relief. So... what can you offer me? Btw: Is there
>>>>> another (safer) way to communicate? Maybe we could meet up in Berlin?
>>>>>
>>>>> Sincerely
>>>>> Kevin
>>>>>
>>>>> Am 07.02.2018 um 06:30 schrieb j3445:
>>>>>> Mio Mio Mate Ginger
>>>>>>
>>>>>> -------- Original Message --------
>>>>>> On 6 февраля 2018 г. 11:22 дня, Kevin Kühnert 
>>>>>> <kevin.kuehnert@jusos.de> wrote:
>>>>>>
>>>>>>> Hi Juri,
>>>>>>>
>>>>>>> thanks for your mail. J. already told me to expect a mail from you.
>>>>>>> But just to be sure: Could you name me J’s favorite beverage?
>>>>>>> As you can certainly understand, this is a delicate matter...
>>>>>>>
>>>>>>> Kind regards
>>>>>>> Kevin
>>>>>>>
>>>>>>> Am 06.02.2018 um 16:55 schrieb j3445:
>>>>>>>> Dear Kevin,
>>>>>>>>
>>>>>>>> i’m Juri and met J. a few weeks ago in Munster, he gave me your 
>>>>>>>> e-mail address, because that would be safer to connect. As I've 
>>>>>>>> already explained to J., i’d like to talk to you about 
>>>>>>>> supporting your NoGroko-Campaign. J. let shine through that 
>>>>>>>> you'd be generally interested?
>>>>>>>>
>>>>>>>> Greetings, Juri
>>>>>>
>>>>
>>

Quelle: Titanic-Magazin (eml-Format)

 

Startup-Trends – heißer Scheiß?

1 Dez

Ein Newsletter eines namhaften Unternehmens (Name im Bild unkenntlich gemacht) bewirbt einen Artikel über die kommenden Startup-Trends mit „Ein Blick auf den heißen Scheiß im Jahr 2016“. Was hier mit „heißen Scheiß“ gemeint ist, erschließt sich dem Leser bei genauerer Betrachtung des Artikels nicht wirklich. Der Artikel ist wie immer informativ, umfassend und der Startup-Szene positiv gesonnen. Wieso diese Überschrift gewählt wurde, bleibt wohl das Geheimnis des Verfassers bzw. der Verfasserin.

Bild – bildet dir eine Meinung

28 Feb

Die Bild-Zeitung drischt bekannterweise auf alles ein, was ihr in den Weg kommt. Schuld sind immer die anderen, selbst wenn sie sich vor den Lügen wehren. Das Boulevardblatt wiegelt ab, lästert, verhöhnt die anderen. Auch dann noch, wenn der Gegner schon am Boden liegt. Erstmal draufhauen, Reaktion abwarten, dann nochmal zuschlagen. Schuldig ist der, auf den eingedroschen wurde.
Ein ganzes Volk regt sich darüber auf, wenn eine Gang von Schlägern in einer U-Bahn Leute fast zu Tode prügelt, und sich dann vor Gericht dem Opfer gegenüber als schutzbedürftig darstellt. Wenn die Bild-Zeitung brachial Menschen inklusives Privates in die Kniee zwingt, regt sich kaum jemand darüber auf, im Gegenteil, erschreckend viele Menschen ergötzen sich täglich an diesem Umstand. Paradox.
Ethisch-moralische Ansprüche scheint das Blatt nicht zu haben. Es verletzt fortlaufend. Dies könnte ein Geheimrezept des Blattes sein. Anfallende Gerichtskosten werden aus der Portokasse bezahlt. Die Zeitung sieht sich dabei durch täglich 12 Millionen Leser unterstützt. Halt, nicht ‚Leser‘ sondern ‚Gucker‘: Überschriften lassen sich erahnen, Bilder schüren Emotionen, Textinformationen nullwertig – es sei denn, man wollte seine niederen Beweggründe auf die Probe stellen.
Bequem, wenn man schon keine Meinung hat. Dieses Blatt liefert welche. Neben den Guckern gibt es noch die Unterstützer, die ihre Meinung an die Zeitung verkaufen, damit das Blatt diese an die Gucker weiterverkaufen können. Zwei Dinge dazu: zum einen, die Platten von Marius-Müller Westernhagen fliegen aus dem Fenster, zum anderen, die Ehre der Katarina ist bis Heute nicht wieder hergestellt.
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