HRE – systemrelevant

13 Sep

Unter dem Vorwand, die Hypo Real Estate sei systemrelevant, werden weiterhin Milliarden von Steuergeldern in den Immobilienfinanzierer gestopft. Viele hunderter Gläubiger im In- und Ausland haben ihr Geld zu günstigen Zinsen ohne Prüfung und unbesichert der HRE geliehen. Seit der Lehman-Pleite sprang der Steuerzahler mit milliardenteuren Bürgschaften ein, damit die Gläubiger wieder ausbezahlt werden konnten. Bevor der Zugriff auf die Garantien verwehrt worden wäre, wurde aufgrund drohender Insolvenz die HRE schnell mal verstaatlicht.
Eine Erholung der HRE ist nicht in Sicht, weshalb der Steuerzahler auf unabsehbare Zeit mit weiteren Milliardenbeträgen aushelfen werden muss. In die Hände gespuckt und steigert das Bruttosozialprodukt! Damit sind Gläubiger wie die katholische Kirche, das Land Niedersachsen, bolivianische, amerikanische, japanische Banken, oder auch der Westdeutsche Rundfunk – die GEZ-Gebühren lassen grüssen – erstmal aus dem Gröbsten raus. Zürück bleibt der Steuerzahlen, der wohl den Karren aus dem Dreck ziehen werden muss. Kommt hinzu, dass mit der kommenden Hauptversammlung durch ein squeeze-out auch den restlichen Kleinaktionären die Einlagen genommen werden sollen. Sie werden doppelt zur Kasse gebeten: über den Verlust ihrer Werte und über nahende Steuererhöhungen, die kein Politiker noch vor der Bundestagswahl gerne in sein Wahlprogramm mit aufnehmen will.

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