Vögel fallen im Schlaf nicht von den Bäumen

29 Jul

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Das Federvieh tickt anders als der Mensch. Während wir uns anstrengen, die Hand zur Faust zu krümmen, schafft dies der Vogel von ganz allein. Umgekehrt muss er Muskelkraft aufwenden, um seine Krallen zu strecken. Grund ist ein Automatismus: Beim Vogel ist die Kralle stets gekrümmt.

So auch nachts. Wenn sich der Mensch zum Schlafen bettet, entspannt sich seine Hand – die Finger sind gestreckt. Wenn es ihm der Vogel gleichtut und sich ebenfalls entspannt, bleiben die Krallen gebeugt. Das Beugen funktioniert passiv und wird nicht willkürlich gelenkt. Genauso funktioniert auch die Atmung während des Schlafens.

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Links:

Spiegel: Warum Vögel im Schlaf nicht umkippen.

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