Guatemala – Hungersnot

Guatemala wird von einer Hungersnot heimgesucht. Betroffen sind in erster Linie die Ureinwohner des Landes. Die indigene Bevölkerung lebt zum grössten Teil auf dem Land, stellt 60 Prozent der Gesamtbevölkerung und macht 75 Prozent der Armen des Landes aus. Sie leben in erster Linie vom Anbau von Mais und Bohnen, dessen Ernte aufgrund der seit Wochen ausbleibende Regenfälle grösstenteils vernichtet ist. Betroffen von der Not sind laut Gesundheitsministerium 54000 Familien, wovon 462 Menschen schon gestorben sind. Dabei seien Lebensmittel ausreichend im Land vorhanden, allerdings kann sich die Hälfte der Bevölkerung diese nicht leisten. Kommt hinzu, dass der jetzige Präsident, Alvaro Colom, den Notstand wegen der Dürre ausrufen wollte, was ihm das Parlament aber versagte.

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