Die Angst vor der Schweinepest hat nun auch die Kirche erreicht. Um möglichst kontaktlos den kirchlichen Betrieb zu durcheilen, wird von bischhöflicher Seite geraten, das Weihwasser zu meiden oder beim Abendmahl auf die Variante Intinctio zurück zu greifen, wo das gemeinschaftliche Trinken aus dem Kelch dem ordinären Eintauchen der Oblate in den Kelch weichen muss.
Ebenso sei die Mundkommunion der Handkommunion vorzuziehen. Die orale Empfängnis der Abendmahloblate stelle eine weniger infektiöse Darreichungsform dar, als das Auflegen der Eucharistie in die hohle Hand. Die Kirche erklärt unison, katholische wie evangelische, dass diese Vorkehrungen der Annäherung ans Göttliche selbstverständlich keinen Abbruch tut.
Die Kirche geht noch einen Schritt weiter, und erlaubt den Gläubigen, dem Gottesdienst mit bischhöflichen Segen fernzubleiben, sollte sich der Verdacht erhärten, dass die Pest Besitz von ihnen genommen haben sollte.
Kirche – und die Angst vor der Schweinepest
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Gesundheit. Bookmarken: Permanent-Link. Kommentieren oder ein Trackback hinterlassen: Trackback-URL.











