Startup-Trends – heißer Scheiß?

1 Dez

Ein Newsletter eines namhaften Unternehmens (Name im Bild unkenntlich gemacht) bewirbt einen Artikel über die kommenden Startup-Trends mit „Ein Blick auf den heißen Scheiß im Jahr 2016“. Was hier mit „heißen Scheiß“ gemeint ist, erschließt sich dem Leser bei genauerer Betrachtung des Artikels nicht wirklich. Der Artikel ist wie immer informativ, umfassend und der Startup-Szene positiv gesonnen. Wieso diese Überschrift gewählt wurde, bleibt wohl das Geheimnis des Verfassers bzw. der Verfasserin.

Bild – bildet dir eine Meinung

28 Feb

Die Bild-Zeitung drischt bekannterweise auf alles ein, was ihr in den Weg kommt. Schuld sind immer die anderen, selbst wenn sie sich vor den Lügen wehren. Das Boulevardblatt wiegelt ab, lästert, verhöhnt die anderen. Auch dann noch, wenn der Gegner schon am Boden liegt. Erstmal draufhauen, Reaktion abwarten, dann nochmal zuschlagen. Schuldig ist der, auf den eingedroschen wurde.
Ein ganzes Volk regt sich darüber auf, wenn eine Gang von Schlägern in einer U-Bahn Leute fast zu Tode prügelt, und sich dann vor Gericht dem Opfer gegenüber als schutzbedürftig darstellt. Wenn die Bild-Zeitung brachial Menschen inklusives Privates in die Kniee zwingt, regt sich kaum jemand darüber auf, im Gegenteil, erschreckend viele Menschen ergötzen sich täglich an diesem Umstand. Paradox.
Ethisch-moralische Ansprüche scheint das Blatt nicht zu haben. Es verletzt fortlaufend. Dies könnte ein Geheimrezept des Blattes sein. Anfallende Gerichtskosten werden aus der Portokasse bezahlt. Die Zeitung sieht sich dabei durch täglich 12 Millionen Leser unterstützt. Halt, nicht ‚Leser‘ sondern ‚Gucker‘: Überschriften lassen sich erahnen, Bilder schüren Emotionen, Textinformationen nullwertig – es sei denn, man wollte seine niederen Beweggründe auf die Probe stellen.
Bequem, wenn man schon keine Meinung hat. Dieses Blatt liefert welche. Neben den Guckern gibt es noch die Unterstützer, die ihre Meinung an die Zeitung verkaufen, damit das Blatt diese an die Gucker weiterverkaufen können. Zwei Dinge dazu: zum einen, die Platten von Marius-Müller Westernhagen fliegen aus dem Fenster, zum anderen, die Ehre der Katarina ist bis Heute nicht wieder hergestellt.
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