Vorgeburtlicher Kannibalismus – Sandtigerhaie

2 Mai

Weibliche Sandtigerhaie, markrelenhaiartig, besitzen zwei Eierstöcke, in denen nach der Befruchtung jeweils etwa Zehn Eier heranwachsen. Das größte und stärkste Jungtier eines Eileiters, schon mit Zähnen ausgestattet, frisst noch im Mutterleib Dotter und die vorgeburtlichen Geschwisterembryonen. Das Sandtigerhaiweibchen gebirt zwei kiloschwere, kannibalische Jungsandtigerhaie, die mit dem Schlüpfen zum autarken Jäger werden..

Shih-Tzu

13 Okt

Nicky

‚Shih-Tzu‘ bezeichnet weder ein Gericht aus der chinesichen Küche (könnte aber noch eines werden), noch steht es umgangssprachlich für ‚mach hin‘ oder ’sieh‘ zu‘, sondern kennzeichnet eine Hundrasse aus China. Eine Shi-Tzu mit Namen Nicky hat es sich nicht nehmen lassen, ihr eigenes Hundeblog zu eröffnen.

Wie es zu einem ‚Shih-Tzu‘ kommen konnte, beschreibt Garten und Zoo 24:

Das damalige Oberhaupt Chinas, Tzu-Hsi, verlor ihr Herz an diese bezaubernde Hunderasse und als sie Anfang des 20. Jahrhunderts starb, war der Auszug des Shi-Tzû aus dem Palast vorbestimmt. Die Zucht der Hunde wurde nicht mehr so verbissen gesehen. Durch sein löwenartiges Fell wurde er anfänglich unter anderem auch Lhasa Löwenhund genannt.

1930 begannen englische Züchter damit, sich um diese Hunderasse zu bemühen. Der „Peking Kennel Club“ wurde 1934 in China ins Leben gerufen. Bei einer der Ausstellungen siegte ein weiblicher Shi-Tzû der Comtesse von Anjou, die aus Frankreich stammte. Den Erfolg verdankte sie der Zusammenarbeit mit einer Freundin, die im Palast diente. Bei ihrer Abreise aus China blieb die siegreiche Hündin der Comtesse zurück. Aber die Comtesse gab die Suche nach dieser, ihr ans Herz gewachsenen Hunderasse nicht auf. Fündig wurde sie nach Jahren endlich in England.

Anfang der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts findet man in Frankreich Eintragungen ihrer „Tshi-Tzûs“ im Zuchtbuch. Als 1937 in China feindliche Truppen einfielen, war es das Ende des „Tshi-Tzû“ in seiner Heimat. Durch Liebhaber seiner Rasse fand er in dieser Zeit seinen Weg in das westliche Europa.

Ich bin gespannt auf weitere Tier-Blogs, die noch aufgemacht werden!

Quellen:

Garten und Zoo: Shi Tzu.

Vögel fallen im Schlaf nicht von den Bäumen

29 Jul

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Das Federvieh tickt anders als der Mensch. Während wir uns anstrengen, die Hand zur Faust zu krümmen, schafft dies der Vogel von ganz allein. Umgekehrt muss er Muskelkraft aufwenden, um seine Krallen zu strecken. Grund ist ein Automatismus: Beim Vogel ist die Kralle stets gekrümmt.

So auch nachts. Wenn sich der Mensch zum Schlafen bettet, entspannt sich seine Hand – die Finger sind gestreckt. Wenn es ihm der Vogel gleichtut und sich ebenfalls entspannt, bleiben die Krallen gebeugt. Das Beugen funktioniert passiv und wird nicht willkürlich gelenkt. Genauso funktioniert auch die Atmung während des Schlafens.

[…]

Links:

Spiegel: Warum Vögel im Schlaf nicht umkippen.