SPAM – kann auch lustig sein

27 Mai

SPAM ist lästig und es vergeht kein Tag, an dem man sich nicht über diesen Unfug ärgert. Doch manchmal gibt es auch lustige Querschläger. Der folgende Textauszug stammt aus einer SPAM-E-Mail mit dem Betreff „Benachrichtigung vom Sicherheitsdienst, bestätigen Sie Ihr Amazon-Konto.“

[…]
Guten Tag! Lieber Kunde, bei Ihrem Amаzоn-Konto wurden verdächtige Aktivitäten aufgelistet. Wir bei Amаzоn nehmen die Kunden-Sicherheit äußerst ernst.5297

Linden, wobei die Häuser manchmal in Stellvertretung ihrer größten Pop-Kultur-Ereignis gesendet. Dennoch ist die T ts che

Aus Sicherheitsgründen müssen Sie bei Ihrem Nutzerkonto Ihre persönlichen Daten bestätigen. Bis dahin wurde Ihr Nutzerkonto eingeschränkt. Beautifull 5689
Diese Sicherheitsmaßnahme schützt Sie vor Missbrauch durch Dritte.5838

suka ebash v inb ti padla zaebala

Bei der Bestätigung müssen Sie alle nötigen Informationen zu Ihrem Nutzerkonto und Zahlungsdaten eintragen, da Sie sonst nicht mehr in der Lage sind, weitere Einkäufe durchzuführen.5933
Bitte geben Sie alle Kontoinformationen und Zahlungsdaten sorgfältig und korrekt ein.

Wir möchten nicht Sie nur Success , Lachen , Good luck , $$$$$! Freude ! dantr Wir möchten nicht Sie nur Freude

Wenn festgestellt wird, dass Sie falsche Information oder Zahlungsdaten eingeben, oder diese Bestätigung ignorieren, wird Ihr Account vollständig gesperrt und Sie werden sich mit unserer Sicherheitsabteilung in Verbindung setzen müssen.5523 5802

möglich schnellsten Grundstücke standesgemäßen Ausbau Zeit

Klicken Sie auf den unten angezeigten Link und folgen Sie den Anweisungen.
[…]

SPAM – Unsinn

6 Mai

Der tägliche SPAM-Unsinn

Sehr geehrter Vertragsnehmer XYZ,

wir bedanken uns herzlich, dass Sie sich für uns entschieden haben.

Die 30 tägige Abo Gebühr beträgt 59,90 €. Die Laufzeit Ihres ABOs beträgt 12 Monate und kann jeweils zum Monatsende storniert werden. Wir weisen Sie freundlich darauf hin, dass durch die Bestätigung der AGBs von Video-on-Demand Mediathek AG ein gültiger Vertrag abgeschlossen wurde.

Die Rechnung ist innerhalb von 7 Tagen zu begleichen. Im Anhang finden Sie nochmal die Rechnung mit unseren Bankverbindung. Sollten Sie unser Angebot nicht annehmen, können Sie bequem innerhalb von 2 Wochen mit Hilfe des Schreibens im Anhang den Vertrag kündigen. Sollten wir weder eine Zahlung, noch eine Kündigung innerhalb von 7 Tagen erhalten, werden wir die Kosten des Mahnverfahrens und Verzugszinsen Ihnen in Rechnung stellen müssen.

Wir wünschen Ihnen weiterhin gute Unterhaltung auf unserer Plattform.

Mit freundlichen Grüßen.

PayOnline Service AG Luca Schmitt
Video-on-Demand Mediathek AG

Auffällig:

  • Korrektes Deutsch
  • Vertragspartner wird mit richtigem Vor- und Nachname angesprochen (hier ersetzt mit XYZ)
  • Freundlich verfasst

Ebenso auffällig:

  • Ein solcher Vertrag wurde nie abgschlossen

Ungewöhnlich ist die Absenderadresse squall0992@orange.fr. Mit etwas googeln wird man bei main-netz oder auch bei facebook fündig, dass es sich hier um SPAM handelt und der Anhang wie so oft einen Trojaner enthält.

Bedenklich, dass E-Mail Provider wie GMX die E-Mail nicht als SPAM erkennt

X-gmx-antispam: 0 (Mail was not recognized as spam); Detail=V3;

was aber nicht heissen soll, dass andere Provider zu einem anderen Ergebnis gekommen wären.

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Twitter-Zwitschern

6 Mai

In Deutschland sollen es einige zehntausend sein, in den USA und Asien schon einige Millionen, allen voran die Japaner, die den Webdienst Twitter zum Zwitschern nutzen. Dabei birgt der Dienst einige Gefahren. Über die Plattform können bei 140 Zeichen pro Meldung nicht nur rasend schnell, gefakte Meldung in kürzester Zeit eine Unmenge an Lesern erreichen, sondern zudem mit falschen Profilen andere in Miskredit gebracht werden. So wurde für Harald Schmidt getwittert, was nicht in seinem Sinne war, oder für den Suhrkamp Verlag. Auch TITANIC liess nichts anbrennen und stellte via Twitter für den Hessischen Politiker Schäfer-Gümbel Meldungen bei Twitter ein. Die Situation und damit das Ausmass wird einem erst wirklich ernsthaft bewusst, wenn der eigene Nachbar oder auch Arbeitskollege für einen selbst Beiträge ins Internet stellt, die, nach jetziger Lage, oftmals erst spät erkannt und wieder gelöscht werden. Bis dahin hat so manch einer etwas über einen gelesen, was einem nicht in den Kram passt.

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Paris Hilton – rein, raus, rein …

9 Jun

…und vielleicht bald wieder raus aus dem Knast. Der Sheriff hilft, wenn es einem mal nicht so gut geht in den amerikanischen Knästen.

Da sie über Lichtverhältnisse, schlechtem Hotdog, fehlendem Kissen und vor allem psychischer Anspannung klagte, durfte sie wieder raus aus dem Knast. Die elektronische Fussfessel sollte sie in ihrer Villa aber um behalten, um etwaige Partiegänge zu orten, – allein Paparazzies hätten hierfür auch schon gesorgt, um jeden ihrer Schritte zu verfolgen.

In den USA, in dem schon die Hautfarbe, oder auch die Haarlänge, ausreicht, ins Gefängnis zu wandern, um dort, auch ohne Beweise für eine Tat, sterben zu müssen, ergeht nicht Gnade vor Recht, sondern Geld vor Recht. Kaum anders ist es zu erklären, dass ein Sheriff sich vor die Instanz Staatsanwalt mogelt, um Paris Hilton kurzerhand frei zu lassen. Die passende Domain prisonerparishilton.com steht für diese Story zur Zeit bei einem Angebot von 999.999,99 EUR. Allein aus dieser Sicht wäre es schon gut, wenn sie länger im Knast bliebe, dann würde diese Domain sicher weiter an Wert steigen.

Und sie bleibt es denn auch und wandert zurück ins Gefängnis, und sollte nach dem Machtwort des Richters dann doch ihre restlichen Tage in ‚gewohnter Umgebung‘ absitzen.

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Amazon – Geschenkgutschein

12 Mrz




Eigentlich eine feine Sache der Geschenkgutschein von Amazon, der als E-Mail, E-Card oder ordinärer Brief verschickt werden kann, – wenn er dann auch termingerecht ankommt. Dass das nicht unbedingt klappt, zeigt sich, wenn auf der Eingabeseite das Datum, an dem der (elektronische) Brief verschickt werden soll, korrekt ausgefüllt wird, auf der Folgeseite beim Bearbeiten des Grußes über ein Reload aber verloren geht, was zur Folge hat, dass der Brief erbarmungslos auf die Reise geht und schon vorher den Adressaten erreicht. Der Support bei Amazon entschuldigt sich dann auch höflichst, gelobt Besserung, kann aber Geschehenes leider nicht ungeschehen machen.

Aus der Datenbank von Amazon ist der hinterlegte Gruß jedenfalls spurlos verschwunden und hat keine Spuren hinterlassen, so der Support. In Aussicht gestellt wird eine magere Gutschrift für diesen kapitalen Fehler, der, wenn er weiterhin auftritt, nicht gerade werbewirksam daherkommt, sollten zum Beispiel Geburtstagsgrüße nicht termingerecht versandt werden. In der Hoffnung, dass beim nächsten Mal die Daten für diese Sitzung ordentlich in einem Cookie, einer Session oder in der Datenbank hinterlegt und bis zum finalen Ende für einen ordentlichen Versand festgehalten werden, sollte dieses Feature trotzdem nicht gemieden werden, da es einfach und unbequem ist, dem Gratulanten schnell und unkompliziert ein Geschenk zukommen zu lassen, wenn der elektronische Gruß nicht in einem allzu festgeschnürtem Spam-Filter hängen bleibt.

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Domain-Name nutzt sich nicht ab

24 Feb

So entschied zumindest der Bundesfinanzhof zum Nachteil eines Klägers, der eine gekaufte Domain als Betriebsausgaben geltend machen wollte. Der Bundesfinanzhof lässt lediglich die für den Kauf entstandene Umsatzsteuer als Betriebsausgaben gelten, den Nettopreis der gekauften Domain aber nicht. Dabei bestand der Kläger darauf, dass sich die hinter einer Domain befindliche Software ‚abnutze‘ und somit abschreibbare Kosten verursache. Somit stuft der Bundesfinanzhof eine Domain steuerrechtlich als nicht abnutzbares Wirtschaftsgut ein.

Was sich hinter ‚abnutzbare Wirtschaftsgüter‘ verbirgt, lässt sich auf www.geld.de nachlesen:

Als abnutzbare Wirtschaftsgüter werden alle Güter bezeichnet, die einer Abnutzung aus technischer oder wirtschaftlicher Sicht unterliegen. Dabei kann es sich um bewegliche und unbewegliche, sowie immaterielle Wirtschaftsgüter handeln.

Dabei hat der Kläger nicht ganz Unrecht, wenn er meint, dass eine Abnutzung vorliegt, wo es doch laut Definition heißt, dass auch wirtschaftliche Gesichtspunkte eine Rolle spielen. Denn in der Praxis ist es oft so, dass eine gekaufte Domain einen kompletten Relaunch der Seiten nach sich zieht. Schon allein aus dem Grund, weil die dahinter liegende Struktur veraltet, nicht mehr zeitgemäss programmiert und buggy ist – somit als ‚abgenutzt‘ angesehen werden kann. Für diesen notwendigen Relaunch müssen Ressourcen freigemacht und bezahlt werden. So gesehen wirtschaftlich bedingte Folgekosten, die dem Erwerb einer erworbenen Domain unweigerlich folgen..

Trackbacks und Pingbacks

7 Jan

Wer die Sendung mit der Maus kennt, wird sich hier wohlfühlen. Mit einfachen Formulierungen werden dort die für Blogs typischen Trackbacks und Pingbacks erklärt. Diese Features bieten die Möglichkeit, Artikel innerhalb von Blogs bekannt zu machen, ohne das der Artikel zwecks Verfielfätigung gleich mehrmals in anderen Blogs eingetragen werden muss.

Obwohl diese Features eine bequeme Sache für das eigene Blog darstellt, gibt es Blogbetrieber, die Trackbacks unterdrücken und damit nicht zulassen. Möglicherweise haben sie von diesem Exploit gelesen, wonach es bei aktivierter Trackbackfunktion möglich ist, das Administratorpasswort auszulesen. Mit der neueren Version 2.0.6 von WordPress soll dies nicht mehr möglich sein..