Leitbörsen – im Überblick

25 Mai

Leitbörsen weltweit:

  • Brasilien: Bovespa
  • Deutschland : DAX
  • Europa: Euro Stoxx 50, Stoxx Europe 50
  • Frankreich: CAC
  • Großbritannien: FTSE
  • Hongkong: Hang Seng
  • Japan: Nikkei
  • Kanada: S&P/TSX
  • Russland: RTS
  • Vereinigte Staaten: Dow Jones, S&P 500, Nasdaq

Unternehmen – Fusionen und Übernahmen

20 Dez

Einige börsennotierte Unternehmen könnten aktuell von Übernahmen bedroht sein. In erster Linie wären dies aus dem DAX die Firma Merck und Beiersdorf, aus dem MDAX Stada und Salzgitter. Ist ein Unternehmen erstmal im Gespräch als potentieller Übernahmekandidat, wirkt sich dies belebend auf deren Aktienkurs aus. Aktuell hat damit das MDAX-Mitglied Hochtief zu kämpfen, laut Gerüchteküche sollen auch K+S und Man unter die Räder kommen. Gemeinsam ist beiden letzteren genannten DAX-Werten, dass deren Kurse kurzzeitig stark anstiegen. Für Fusionen und Übernahmen, in Fachkreisen M&A genannt, Mergers & Acquisitions, soll auch das im DAX gelistete Unternehmen Infineon auf dem Merkzettel der Einkäufer stehen.
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BP – Klage 21 Milliarden

18 Dez

Die US-Medien wollen berechnet haben, wie hoch die Klage der US-Regierung gegen den britischen Öl-Produzenten ausfallen wird. Sie gehen dabei von einem Strafmass von 4300 Dollar pro vergossenem Barrel Öl aus. Die Höhe der Klage beliefe sich dann auf 21 Milliarden Dollar. Liesse sich seitens British Petroleum nachweisen, dass das Unternehmen nicht fahrlässig gehandelt habe, reduzierte sich die Forderung auf etwa ein Viertel des Strafmasses, auf 5,4 Milliarden Dollar, da das Barrel mit 159 Litern Öl nur noch mit einem Schadensmass von 1100 Dollar zu Buche schlüge.
Das Unternehmen sieht diesen Zahlen gelassen entgegen, da diese Berechnung noch keinem Schuldspruch gleichkäme sondern lediglich eine Zahlenspielerei der Medien sei. Die Aktie des Unternehmens, die sich aktuell wieder auf 5,50 Euro erholt hat, könnte BP einen erneuten Abwärtstrend bescheren – oder auch nicht.
Seit der Umweltkatastrophe durch die Explosion der Plattform Deepwater Horizont am 20. April dieses Jahres verlor BP immerhin 70 Milliarden Dollar an Marktwert, und trotzdem erholte sich die Aktie erstaunlich gut. Es ist eher zu vermuten, dass eine Klage in Höhe von 21 Milliarden Dollar dem Unternehmen keinen grösseren Schaden zufügen wird.

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Aktienkurse – Vorhersage unmöglich

1 Nov

Die Vorhersage von Aktienkursen ist faktisch nicht möglich, so der Finanzwissenschaftler Martin Weber in einem Interview mit dem Tagesspiegel. Ohne ihren eigene finanziellen Rahmen im Blick behaltend, kaufen Anleger aufgrund von Trends, Prognosen und Beratung. Weder sie selber noch die BeraterInnen von Geldanlagen können in die Zukunft schauen. Aktienkauf ist Glücksache, so Professor Weber weiter. Niemand kann sagen, wann ein Einstieg günstig ist. Es sei bewiesen, das weder der richtige Zeitpunkt für den Kauf noch für den Verkauf von Aktien exakt gefunden werden kann. Schon die Aussage, dass rein rechnerisch im Durchschnitt die eine Hälfte von Analysten recht hat, die andere im Rückblick ihre Prognosen verfehlten, entspricht dem, was Aktienkurse ausmacht: entweder steigt oder fällt der Kurs.
Realistisch, so der Professor, sei es, das Geld auf breiter Basis, in Daxwerte, aber auch in Internationale Märkte, zusätzlich in Rohstoffen anzulegen, unter Berücksichtigung des eigenen finanziellen Rahmens und dem Fakt, dass auch Verluste auflaufen können.
Wiedereinmal zeigt sich, dass der Aktienmarkt weniger von Rationalität, als eher über die Psyche gesteuert wird. Leitthemen hierbei sind Angst, Gier, Lust und Laune.

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