Lustiges Angebot bei Ebay, ein Ei-Pott.
Archiv für die Kategorie „Allgemein“
Ebay – Ei-Pott
Dienstag, 22. Januar 2008Paris Hilton – rein, raus, rein …
Samstag, 9. Juni 2007…und vielleicht bald wieder raus aus dem Knast. Der Sheriff hilft, wenn es einem mal nicht so gut geht in den amerikanischen Knästen.
Da sie über Lichtverhältnisse, schlechtem Hotdog, fehlendem Kissen und vor allem psychischer Anspannung klagte, durfte sie wieder raus aus dem Knast. Die elektronische Fussfessel sollte sie in ihrer Villa aber um behalten, um etwaige Partiegänge zu orten, – allein Paparazzies hätten hierfür auch schon gesorgt, um jeden ihrer Schritte zu verfolgen.
In den USA, in dem schon die Hautfarbe, oder auch die Haarlänge, ausreicht, ins Gefängnis zu wandern, um dort, auch ohne Beweise für eine Tat, sterben zu müssen, ergeht nicht Gnade vor Recht, sondern Geld vor Recht. Kaum anders ist es zu erklären, dass ein Sheriff sich vor die Instanz Staatsanwalt mogelt, um Paris Hilton kurzerhand frei zu lassen. Die passende Domain prisonerparishilton.com steht für diese Story zur Zeit bei einem Angebot von 999.999,99 EUR. Allein aus dieser Sicht wäre es schon gut, wenn sie länger im Knast bliebe, dann würde diese Domain sicher weiter an Wert steigen.
Und sie bleibt es denn auch und wandert zurück ins Gefängnis, und sollte nach dem Machtwort des Richters dann doch ihre restlichen Tage in ‘gewohnter Umgebung’ absitzen.
Holtzbrinck goes Shopping
Montag, 21. Mai 2007Wie schon bei Frank detailliert berichtet und aufgelistet, geht der Einkauf bei Holtzbrinck weiter. Laut Heise wurde aktuell der Berliner Foto-Dienstleister Myphotobook.de angekauft. Allein die Kartelbehörden können hier noch ihr Veto einlegen. Sollte der Zukauf genehmigt werden, reiht sich ein weiteres Portal beim Globalplayer ein.
Amazon – Geschenkgutschein
Montag, 12. März 2007
Eigentlich eine feine Sache der Geschenkgutschein von Amazon, der als E-Mail, E-Card oder ordinärer Brief verschickt werden kann, – wenn er dann auch termingerecht ankommt. Dass das nicht unbedingt klappt, zeigt sich, wenn auf der Eingabeseite das Datum, an dem der (elektronische) Brief verschickt werden soll, korrekt ausgefüllt wird, auf der Folgeseite beim Bearbeiten des Grußes über ein Reload aber verloren geht, was zur Folge hat, dass der Brief erbarmungslos auf die Reise geht und schon vorher den Adressaten erreicht. Der Support bei Amazon entschuldigt sich dann auch höflichst, gelobt Besserung, kann aber Geschehenes leider nicht ungeschehen machen.
Aus der Datenbank von Amazon ist der hinterlegte Gruß jedenfalls spurlos verschwunden und hat keine Spuren hinterlassen, so der Support. In Aussicht gestellt wird eine magere Gutschrift für diesen kapitalen Fehler, der, wenn er weiterhin auftritt, nicht gerade werbewirksam daherkommt, sollten zum Beispiel Geburtstagsgrüße nicht termingerecht versandt werden. In der Hoffnung, dass beim nächsten Mal die Daten für diese Sitzung ordentlich in einem Cookie, einer Session oder in der Datenbank hinterlegt und bis zum finalen Ende für einen ordentlichen Versand festgehalten werden, sollte dieses Feature trotzdem nicht gemieden werden, da es einfach und unbequem ist, dem Gratulanten schnell und unkompliziert ein Geschenk zukommen zu lassen, wenn der elektronische Gruß nicht in einem allzu festgeschnürtem Spam-Filter hängen bleibt.
Expertise 3p – Das Spray gegen Elektrosmog
Montag, 5. März 2007Und wieder ein Produkt, dass uns vor Elektrosmog schützt. Diesmal als Spray. Die französischen Firma Clarins (… a worldwide presence in beauty) befindet sich im Besitzt dieses wunderbaren Zerstäubers, über den das Frauenmagazin Cosmopolitan gesagt haben soll ‘If you spend all day staring at a computer, or you’re a mobile phone addict Clarins Expertise 3P is a must-have.’ Es enthält die beiden Wirkstoffe Thermus Thermophilus und Rhodiola Rosea. Ersteres ist ein wärmeliebendes Bakterium, zweiteres der uns bekannte Rosenwurz.
In ihrer Kombination ‘You can spritz it over bare skin‘ baut es einen “Magnetic Defence Complex” auf, wodurch “die Widerstandsfähigkeit der Haut gegenüber den gesundheitsschädigenden Effekten künstlicher elektromagnetischer Wellen” gestärkt werden soll. Gut zu wissen, dass wir uns mittels Spray oder auch handlichen Detektoren gegen dererlei bedrohliche Strahlung schützen können. Fehlt noch die Pille, die uns vor Strahlung bewahrt. Also immer schön aufs Ohr gesprüht, wenn es dann mal wieder länger mit dem Handy dauern sollte. Bei einer Freisprechanlage könnte ein kurzer Sprühnebelstoss ins Gesicht reichen.
brass nuckle wine openers
Samstag, 24. Februar 2007Oder aus Deutsch: Schlagring-Weinöffner. Echt praktisch, wenn sich der Korken dann doch zu fest in den bottleneck verewigen wollte, und es eines festen Zuges bedarf, um ihn aus der Flasche zu befreien. Ebenso praktisch, wenn im Laufe der Abends, während schon unzählige Flaschen mit dem brass knuckles geöffnet wurden, die Stimmung kippt. Und immer noch praktisch, wenn auch die letzten Gäste einfach nicht nach Hause gehen wollen.
Domain-Name nutzt sich nicht ab
Samstag, 24. Februar 2007So entschied zumindest der Bundesfinanzhof zum Nachteil eines Klägers, der eine gekaufte Domain als Betriebsausgaben geltend machen wollte. Der Bundesfinanzhof lässt lediglich die für den Kauf entstandene Umsatzsteuer als Betriebsausgaben gelten, den Nettopreis der gekauften Domain aber nicht. Dabei bestand der Kläger darauf, dass sich die hinter einer Domain befindliche Software ‘abnutze’ und somit abschreibbare Kosten verursache. Somit stuft der Bundesfinanzhof eine Domain steuerrechtlich als nicht abnutzbares Wirtschaftsgut ein.
Was sich hinter ‘abnutzbare Wirtschaftsgüter’ verbirgt, lässt sich auf www.geld.de nachlesen:
Als abnutzbare Wirtschaftsgüter werden alle Güter bezeichnet, die einer Abnutzung aus technischer oder wirtschaftlicher Sicht unterliegen. Dabei kann es sich um bewegliche und unbewegliche, sowie immaterielle Wirtschaftsgüter handeln.
Dabei hat der Kläger nicht ganz Unrecht, wenn er meint, dass eine Abnutzung vorliegt, wo es doch laut Definition heißt, dass auch wirtschaftliche Gesichtspunkte eine Rolle spielen. Denn in der Praxis ist es oft so, dass eine gekaufte Domain einen kompletten Relaunch der Seiten nach sich zieht. Schon allein aus dem Grund, weil die dahinter liegende Struktur veraltet, nicht mehr zeitgemäss programmiert und buggy ist – somit als ‘abgenutzt’ angesehen werden kann. Für diesen notwendigen Relaunch müssen Ressourcen freigemacht und bezahlt werden. So gesehen wirtschaftlich bedingte Folgekosten, die dem Erwerb einer erworbenen Domain unweigerlich folgen.
Trackbacks und Pingbacks
Sonntag, 7. Januar 2007Wer die Sendung mit der Maus kennt, wird sich hier wohlfühlen. Mit einfachen Formulierungen werden dort die für Blogs typischen Trackbacks und Pingbacks erklärt. Diese Features bieten die Möglichkeit, Artikel innerhalb von Blogs bekannt zu machen, ohne das der Artikel zwecks Verfielfätigung gleich mehrmals in anderen Blogs eingetragen werden muss.
Obwohl diese Features eine bequeme Sache für das eigene Blog darstellt, gibt es Blogbetrieber, die Trackbacks unterdrücken und damit nicht zulassen. Möglicherweise haben sie von diesem Exploit gelesen, wonach es bei aktivierter Trackbackfunktion möglich ist, das Administratorpasswort auszulesen. Mit der neueren Version 2.0.6 von Wordpress soll dies nicht mehr möglich sein.
Waschsalon – Joggingschuhe bei 60 Grad
Sonntag, 10. Dezember 2006
Da dachte ich, ich bin besonders pfiffig, wenn ich meine alten Joggingschuhe bei 60 Grad wasche, um wieder mit sauberen Schuhen auf die Laufpiste zu gehen. Die Waschmaschine schaffte das, was das Joggen nicht in zehn Jahren vollbrachte: die Schuhe zu zerlegen. Sauber wurden sie in Oberteil, dem Schuhobermaterial, und in Unterteil, der Sohle, zerlegt. Höchstens das Schuhobermaterial kann ich noch als Mokassins verwenden, aber damit bestimmt keine steinigen Pisten mehr überqueren. Was ich mit der Sohle anfangen soll, weiss ich noch nicht. Jedenfalls kommt mir die Idee, einmal bei ebay vorbei zuschauen, ob nicht dort Sohlen (oder Mokassins) gebraucht werden, wo es doch heißt, dort findet man alles, – ohne Ausnahme.
Shih-Tzu
Freitag, 13. Oktober 2006
‘Shih-Tzu’ bezeichnet weder ein Gericht aus der chinesichen Küche (könnte aber noch eines werden), noch steht es umgangssprachlich für ‘mach hin’ oder ’sieh’ zu’, sondern kennzeichnet eine Hundrasse aus China. Eine Shi-Tzu mit Namen Nicky hat es sich nicht nehmen lassen, ihr eigenes Hundeblog zu eröffnen.
Wie es zu einem ‘Shih-Tzu’ kommen konnte, beschreibt Garten und Zoo 24:
Das damalige Oberhaupt Chinas, Tzu-Hsi, verlor ihr Herz an diese bezaubernde Hunderasse und als sie Anfang des 20. Jahrhunderts starb, war der Auszug des Shi-Tzû aus dem Palast vorbestimmt. Die Zucht der Hunde wurde nicht mehr so verbissen gesehen. Durch sein löwenartiges Fell wurde er anfänglich unter anderem auch Lhasa Löwenhund genannt.
1930 begannen englische Züchter damit, sich um diese Hunderasse zu bemühen. Der „Peking Kennel Club“ wurde 1934 in China ins Leben gerufen. Bei einer der Ausstellungen siegte ein weiblicher Shi-Tzû der Comtesse von Anjou, die aus Frankreich stammte. Den Erfolg verdankte sie der Zusammenarbeit mit einer Freundin, die im Palast diente. Bei ihrer Abreise aus China blieb die siegreiche Hündin der Comtesse zurück. Aber die Comtesse gab die Suche nach dieser, ihr ans Herz gewachsenen Hunderasse nicht auf. Fündig wurde sie nach Jahren endlich in England.
Anfang der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts findet man in Frankreich Eintragungen ihrer “Tshi-Tzûs” im Zuchtbuch. Als 1937 in China feindliche Truppen einfielen, war es das Ende des “Tshi-Tzû” in seiner Heimat. Durch Liebhaber seiner Rasse fand er in dieser Zeit seinen Weg in das westliche Europa.
Ich bin gespannt auf weitere Tier-Blogs, die noch aufgemacht werden!
Quellen:
Garten und Zoo: Shi Tzu
