Archiv für Mai 2009

Suchmaschine – Mathematik

Freitag, 15. Mai 2009

Die Suchmaschine WolframAlpha von Stephen Wolfram, dem Erfinder der Mathematiksoftware Mathematica, geht heute an den Start. Die Suchmaschine, die eigentlich eine Rechenmaschine ist, rechnet aus, was sie gefragt wird. ‘Wo befindet sich die Sonde XY’, ‘Wie stehen die Chancen mit bestimmten Karten beim Pokern?’ oder ‘Wie stehen sich zahlenmässig Wirtschaftsmächte gegenüber?’. Mehr als hundert Angestellte südlich von Chicago, die täglich Zahlenreihen, Rechenausdrücke und andere Mathematikformeln unermüdlich eingeben, legen den Grundstein für die Antwortmaschine. Ihr Gründer, der mit 20 Jahren seinen Doktor in Theoretischer Physik machte, ist beseelt von Zahlen. Die Welt und das Universum, glaubt er, ist auf Zahlen aufgebaut. Durch das Rechnen entsteht Neues. Wolfram ist von der zellulären Automation überzeugt. Das Universum besteht danach aus kleinsten Zellen, die automatisch ihren nächsten Zustand berechnen. Alles, was in der Folge zu sehen sei, würde von vornherein berechnet. Demnach kann ein Nagel ‘berechnen’, wie weit er ins Holz getrieben würde, wenn er vom Hammer getroffen wird. Die Evolution erklärt er sich mit genau diesen Automaten. Die Natur probiert lediglich mögliche Automatenregeln aus. Für den Ansturm auf die neue Suchmaschine für Mathematik werden 175 Millionen Anfragen
pro Tag erwartet.

Twitter-Suchmaschine

Freitag, 8. Mai 2009

Twitter plant eine Suchmaschine in Echtzeit aufzubauen. Genutzt werden sollen die von bisher 25 Millionen Nutzern gemachten Einträge mit ihren Verlinkungen. Mithilfe der eingestellten 140 Zeichen langen Nachrichten kann Twitter aktuelle Themen und Trends abbilden. Dabei sollen die Einträge je nach Vetrauen der Einsteller gewichtet werden.

Twitter-Zwitschern

Mittwoch, 6. Mai 2009

In Deutschland sollen es einige zehntausend sein, in den USA und Asien schon einige Millionen, allen voran die Japaner, die den Webdienst Twitter zum Zwitschern nutzen. Dabei birgt der Dienst einige Gefahren. Über die Plattform können bei 140 Zeichen pro Meldung nicht nur rasend schnell, gefakte Meldung in kürzester Zeit eine Unmenge an Lesern erreichen, sondern zudem mit falschen Profilen andere in Miskredit gebracht werden. So wurde für Harald Schmidt getwittert, was nicht in seinem Sinne war, oder für den Suhrkamp Verlag. Auch TITANIC liess nichts anbrennen und stellte via Twitter für den Hessischen Politiker Schäfer-Gümbel Meldungen bei Twitter ein. Die Situation und damit das Ausmass wird einem erst wirklich ernsthaft bewusst, wenn der eigene Nachbar oder auch Arbeitskollege für einen selbst Beiträge ins Internet stellt, die, nach jetziger Lage, oftmals erst spät erkannt und wieder gelöscht werden. Bis dahin hat so manch einer etwas über einen gelesen, was einem nicht in den Kram passt.